Mittwoch, 29. Februar 2012

China: ein Land voller Möglichkeiten

Eben saß ich mit Lawrence, dem Leiter unserer Arbeit in China zusammen.Die Arbeit dort ist erst 4 Jahre alt – und hat schon riesigen Wachstum erlebt. Er selber hat bereits eine Kirche gegründet, diese wächst immer weiter.Aber sie wollen auch die Gesellschaft transformieren. Sie gründen Schulen, Dorfgemeinschaftszentren und mehr. Dabei wollen sie nicht vom Ausland abhängig sein, sondern alle Ressourcen selber erwirtschaften.Alle Schulen tragen sich mittlerweile selber (es sind z.B. Landwirtschaftliche Betriebe angegliedert, die Erträge bezahlen die Löhne der Lehrer).
In einer Region mit mehreren Millionen Einwohnern haben sie gerade eine Auszeichnung erhalten. Einmal im Jahr wird für ein Projekt durch die Landesregierung der "Exzellenz-Preis" ausgeschrieben, für besonders nachhaltige Projekte. Den haben sie gewonnen. Darüber gab es dann auch eine Dokumentation im staatlichen Fernsehen CCTV. Deswegen wurden dann Lokalpolitiker aufmerksam auf das Projekt. Sie kamen, besichtigten die Landwirtschaft und haben sofort die Jahresproduktion der Schweinemast abgekauft. Das Einkommen bezahlt das komplette Budget des lokalen Wohlfahrtszentrums. Wie sagte er: "We do not build churches, we build communities." (Wir bauen keine Kirchen, wir bauen Gemeinschaft). Mittlerweile arbeiten bei OM China 70 Mitarbeiter – und sie wachsen ständig!
Steffen Zöge